Exkursionen nach Uruguay

Die Flagge von Uruguay               Montevideo, Colonia de Sacramento & Co.

Ein Ausflug von Buenos Aires aus ins nahe Uruguay ist in jedem Falle ein lohnender Abstecher. FLYER organisiert für Sie Ihr persönliches Ausflugspaket nach:

Colonia de Sacramento

Nur eine Stunde dauert es mit den schnellen Katamaranen von Buquebus, um über die braunen Fluten des Rio de la Plata nach Colonia de Sacramento zu gelangen. In den Karte von Colonia auf Majolikakachelnmodernen Fährterminals an der Darsena Norte im Puerto Madero von Buenos Aires werden die Grenz- und Zollformalitäten gleich von den Beamten beider Länder gemeinsam erledigt, so dass der Reisende sich ohne Verzögerung nach der Ankunft der Schönheit von Colonia widmen kann.

Einmal in Colonia angekommen, wirkt die im Jahr 1680 von den Portugiesen gegründete Stadt wie eine Oase der Ruhe und Erholung nach dem hektischen Treiben von Buenos Aires auf den Besucher. Die Stadt ist eines der wenigen weitgehend intakten Relikte der Kolonialzeit im südlichen Südamerika. Bereits im Jahr 1516 war der spanische Eroberer Juan Diaz de Solis auf seiner Suche nach den Reichtümern des Orients bei Colonia angelandet. Anstatt jedoch das erhoffte Gold zu finden, wurden er und seine Männer nach der Überlieferung von Indianern überfallen und fielen der Menschenfresserei zum Opfer.

Alter Leuchtturm, heute RestaurantWährend die Gebäude in Buenos Aires oft reich verziert und extravagant erscheinen, sind die Linien der portugiesischen Architektur viel reiner und symmetrischer. Um die Plaza gesellen sich eine alte Kirche mit zwei Türmen, saubere Gärten und alte Bäume; gepflasterte Strassen führen vorbei an ausgebleichten Häuserfronten hinunter zum Hafen, wo ein Leuchtturm die Schiffe vor den Tücken der uruguayanischen Küste warnt.

Um die Mittagszeit sind die Strassen der Stadt fast ausgestorben, während die Restaurants laut und voll sind. Das Mittagessen ist nicht so förmlich, länger Strassenecke in Coloniaausgedehnt, entspannter, und bei gleicher Qualität billiger als in Buenos Aires. Nach dem Mittagessen empfiehlt sich ein ausgedehnter Spaziergang entlang des Rio de la Plata, vorbei an Trauerweiden, den Resten eines kolonialen Forts und einem etwa 300 Meter langen Badestrand. Das gleissende Licht strahlt von den weissen Häuserfronten zurück auf die Strassen, und man hört nichts ausser den Zikaden und dem Wind in den Bäumen.

Oldtimer in ColoniaSehenswert sind die drei Museen der Stadt, das spanische Museum, das portugiesische Museum und das Stadtmuseum. In den Strassen stehen immer noch einige der “antiken” Autos, zum Teil Ford´s und Chevy´s aus den zwanziger Jahren, die dem Zahn der Zeit des milden Klimas wegen bis heute widerstanden haben. Bis 1970 waren es noch viel mehr, doch die Automobilmuseen der Welt haben sich bereits ausgiebig auf dem einheimischen Markt bedient und die schönsten Exemplare weggeschnappt.

Wer Lust dazu hat, mietet sich ein Fahrrad und erkundet noch die alte Stierkampfarena einige Kilometer ausserhalb der Stadt, bevor der Katamaran am Abend wieder ins betriebsame Buenos Aires zurückfährt.

Wünschen Sie weitere Informationen zu Colonia ?  travel@flyer-de.de

Montevideo

Die Ramblas de Montevideo
Nur unerheblich länger als die Fahrt nach Colonia dauert die Fahrt mit dem Buqueavion nach Montevideo. Wer möchte, kann ab Aeroparque Jorge Newberry in Buenos Aires auch fliegen, aber die um eine Stunde kürzere Flugzeit wird durch die Ceck-in und Check-out-Zeiten sowie die Fahrten mit dem Taxi vom und zum Flughafen wieder ausgeglichen.

Montevideo, vom Fort Gral. Artigas aus gesehenWenn der Katamaran entlang der uruguayanischen Küstenlinie auf die Stadt zufährt und man auf der Backbordseite des Schiffes sitzt, sieht man schon das Wahrzeichen der Stadt, den “Cerro de Montevideo”, der einst einen galizischen Steuermann zu dem Ausruf “Monte vi eu” verleitete, welcher der Stadt schließlich ihren Namen gab.

Palacio Salvo an der Placa IndependenciaViele Gebäude in der Altstadt von Montevideo sind Beispiele der Architektur der Kolonialzeit im spanischen neoklassizistischen Stil, während andere, die mit der Unabhängigkeit Uruguays und der damit verbundenen antispanischen Grundhaltung in Zusammenhang stehen, einen neoklassischen, von ornamentalem Reichtum italienischen und französischen Ursprungs geprägten Baustil erkennen lassen. Ab der Jahrhundertwende kam zusätzlich noch das Raffinement der Belle Epoque in der überschwenglichen Dekoration des Jugendstils zur Anwendung.

Montevideo kann gut in ein bis zwei Tagen besichtigt werden. Bei einer Fahrt über die Ramblas gewinnt man einen guten Eindruck von den vielen Buchten der Stadt, von denen einige zum Baden einladen. Vom Mirador im 22. Stockwerk der Intendencia an der Avenida 18. julio hat man ebenfalls einen guten Überblick über die ganze Stadt. Entlang dieser Avenida, beginnend vom sehenswerten Park Jose Battle y Ordeñez, vorbei am Obelisk, an der Plaza de Cagancha und der Plaza de Independencia liegen fast alle Sehenswürdigkeiten und wichtigsten Geschäfte der Stadt. An der Plaza de Independencia trifft man auf das unterirdische Mausoleum Blick vom Mirador auf der Intendencia über die Stadtvon General Jose Artigas, dem Befreier Uruguays von der Kolonialmacht der Spanier und Portugiesen. Weiter durch einen Torbogen führt der Weg vorbei an der Kathedrale aus dem Jahr 1800 in die Altstadt, Ciudadela genannt, die die malerischsten Winkel und schönsten Gebäude Montevideos beherbergt. Besonders sehenswert sind hier die “Aduana”, die Börse von Montevideo und der alte Mercado del Puerto in der Calle Piedras, nahe der Aduana. Die vielen Geschäfte, Restaurants und Cafes in einer Atmosphäre wie zum Beginn des Jahrhunderts laden hier zum Verweilen ein.

Viele Hotels sind zentral gelegen und es bietet sich dem Besucher die Möglichkeit, nach einer Besichtigung der Stadt und einer anschliessenden Übernachtung ein paar Tage auf einer uruguayanischen Estancia zu verbringen, bevor er das Schiff zurück nach Buenos Aires besteigt.

Wünschen Sie weitere Informationen zu Montevideo? travel@flyer-de.de

Punta de Este

Einige Kilometer nördlich von Montevideo beginnen die schönsten Badestrände Uruguays. Hier liegt Punta de Este, das mittlerweile Pinamar in Argentinien den Rang als mondänster Badeort des südlichen Südamerikas abgelaufen hat. Wer etwas auf sich hält, nimmt den Shuttleflieger und macht Urlaub in Punta de Este, und entsprechend bevölkert sind die zahlreichen Hotels und Restaurants zur Ferienzeit. Ausserhalb dieser Zeit ist Punta de Este jedoch durchaus einen Besuch wert, eine perfekte Hotelerie, ausgezeichnete Restaurants und ein aufregendendes Nachtleben machen den Aufenthalt zum Erlebnis.  

Wünschen Sie weitere Informationen zu Punta de Este ? travel@flyer-de.de

Mit dem Katamaran nach Uruguay

[Travel Argentina] [Adventure] [Buenos Aires] [Business Travel] [Flyer Specials] [Flyer online] [Reisetipps] [Über Flyer] [Home]