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Metropole zwischen Nostalgie und Moderne.

Der berühmte ObeliskVon der ersten Ansiedlung an der Mündung des Rio de la Plata im Jahre 1536 durch Pedro de Mendoza ist nicht viel mehr geblieben als der Name: “Nuestra Señora de Santa Maria del Buen Aire”. Immer wieder von Indianerüberfällen zerstört, fristete Buenos Aires, von der spanischen Krone als Handelshafen verboten, ein Dasein als Schmugglerort. Am 25.05.1816 erlangte die Stadt die Unabhängigkeit von den Spaniern. Durch massive Einwanderungswellen aus Europa am Ende des 19. Jahrhunderts und die einsetzende industrielle Mechanisierung der Fleischverabeitung entwickelte sich die Stadt sprunghaft auch zur wirtschaftlichen Metropole und Exporthafen der Hauptprodukte Argentiniens: Getreide und Fleisch. Riesige Schlachthöfe mit eigenen “corrales”, enorme Kühlhäuser und Konservenfabriken bilden in Barrios wie z.B. in Liniers eigene Industriezentren, die es den Argentiniern ermöglichten, den Reichtum ihres Landes zu nutzen. Eine Spezialität von Flyer ist es auch heute noch, die Besichtigung des “mercado Liniers”, auch “Mataderos” genannt, zu ermöglichen. 

Der Grossteil der Einwanderer, die voller Hoffngungen am Rio de la Plata anlandeten, wurden bitter enttäuscht, hier die gleichen ärmlichen Verhältnisse vorzufinden, denen sie in Europa eigentlich entfliehen wollten. Sie lebten zusammengedrängt in überfüllten Mietskasernen, fanden weder gutbezahlte Arbeit noch eine Lebensgefährtin, bedingt durch den hohen Männerüberschuss. Aus dem Zusammentreffen des Gefühls des Verlassenseins unter Tausenden, der Auswegslosigkeit des Schicksals entstand schliesslich eine neue musikalische Lebensart: der Tango. Noch heute kann man die Seele des Tango an jeder Ecke der Stadt fühlen.

Malerisches La BocaHeute leben in Gran Buenos Aires circa 11 Millionen Menschen, welche ein gutes Drittel der Gesamtbevölkerung Argentiniens ausmachen. Die Hauptstadt selbst, “capital federal” genannt, ist in 46 “barrios” (Stadtviertel) eingeteilt, die jeweils einen spezifischen Charakter aufweisen und fast alle im übersichtlichen Schachbrettmuster (Quadras) angelegt sind. Baustil und Kunst wurden stark vom europäischen Erbe geprägt, man spricht daher auch gerne vom “Paris Lateinamerikas”. Argentinien ist Südamerika, aber Buenos Aires ist Europa.

Um einen Überblick über die Stadt zu erhalten, ist eine Einteilung in Blöcke hilfreich: Von der Plaza de Mayo aus führen zwei grosse Strassen diagonal. Das Gebiet zwischen diesen beiden Strassen hat die grösste Bevölkerungsdichte. Im Süden liegt die Altstadt mit San Telmo und La Boca, typische Arbeiterviertel. Im Norden findet man Recoleta, Retiro, Palermo, Olivos, San Isidro und Tigre wohin sich die Reichen zurückgezogen haben, als das Gelbfieber in der Südstadt wütete.

Eine Stadtrundfahrt entweder mit dem Bus oder individuell mit unserem Remise-Service, bringt Sie zu allen wichtigen Plätzen der Stadt. Sie selbst können dabei entscheiden, was für Sie ein genaueres Betrachten lohnt. Wir laden Sie daher ein, uns auf einer City-Tour zu begleiten.

Hervorragende Hotels aller Kategorien bieten Ihnen alle Bequemlichkeiten, die sich der Reisende nach einer anstrengenden Besichtigungstour wünscht. Erholung von der hektischen Betriebsamkeit der City findet man auch auf der anderen Seite des Rio de la Plata in Uruguay. In ein bis zwei Stunden bringen Sie die modernen Katamarane von “Buquebus” nach Colonia de Sacramento oder nach Montevideo.
Club de Pescadores am Rio de la Plata

Fordern Sie weitere Informationen an unter:

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