Mesopotamia

Ruhe und Erholung im Land zwischen Rio Paraná und Rio Uruguay

bei Colonia Carlos Pelegrini
Nur drei Stunden nördlich von Buenos Aires, nach der Überquerung des Rio Paraná über die Brücke bei Zaraté, Zur Vogelbeobachtung in die Esteros de Iberábetritt der Reisende die Provinz Entre Rios. Eingebettet zwischen Rio Paraná und Rio Uruguay liegt eine hügelige Graslandschaft, die zum Verweilen und Entspannen einlädt. Die Nachfahren deutscher Einwanderer betreiben auf den fruchtbaren Böden auch heute noch Landwirtschaft und Viehzucht.

In den sumpfigen Landschaften der weitläufigen Uferzone Palacio San Josebeider Flüsse lassen sich vielfältige Tier- und Vogelarten beobachten. In verschlafenen Kleinstädten finden sich unerwartet Paläste im Kolonialstil, die im krassen Gegensatz zu den einfachen Gebäuden der Umgebung stehen.

 

Auf dem weiteren Weg Richtung Norden passiert man den Nationalpark El Palmar, mit seinen riesigen Palmenhainen, mitten im Landesinneren ein einzigartiges Naturwunder in Argentinien.

Zebus an einer der Lagunen in Corrientes
Durch weites Grasland und große Mateplantagen, auf denen das Nationalgetränk der Argentiner entsteht, führt der Weg nach Corrientes, einer Provinz, geprägt von tropischem Klima, üppiger Vegetation und dem kolonialen tropische Abenddämmerung auf der Posada Ypa SapukaiStil der Landgüter, auf denen Graham Greene’s Werk “Der Honorarkonsul” spielt.

Über die Staubpiste unterwegs nach IberáUnweit der Stadt Mercedes beginnt eine 100 Kilometer lange Staub- und Schlammpiste nach Colonia Carlos Pellegrini, einer 1000-Seelen-Ansiedl ung fernab jeglicher Zivilisation. Hier stehen dem Reisenden vier Posadas als Basis zur Erkundung der faszinierenden Fauna und Flora der Laguna de Iberá zur Verfügung, einem der faszinierendsten Habitate von ganz Südamerika. Mit flachen Booten und auf dem Pferderücken führen die Besitzer der Posadas ihre Besucher in die Welt der schwimmenden Inseln aus mangrovenähnlichen Schwimmpflanzen, der in der Sonne dösenden Kaimane, der unterwegs in der Laguna de Iberá im Carpinchos (Wasserschweine), Sumpfhirsche, Schmutzgeier, Halbaffen und tausenden von verschiedenen Vogelarten. Sie tun dies auf so umweltverträgliche und Süßwasserkaiman beim Sonnentankenschonende Weise, das die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld so wenig wie möglich gestört werden und die Besucher gleichzeitig auf wenige Meter an die in der Sonne dösenden Kaimane heran gelangen.

 

Fans der Vogelbeobachtung können auf eigens errichteten Beobachtungstürmen oder auf der Veranda der rustikalen Posadas ihrem Hobby frönen. Das hervorragende Catering im kolonialen Ambiente der correntinischen Posadas macht den Besuch der Laguna Iberá zu einem der wohl unvergesslichsten Erlebnisse einer Argentinienreise. Offroadfans können eine Fahrt über die nur mit 4x4 befahrbare Nordpiste von Colonia Carlos Pelegrini nach Posadas mit dem Naturerlebnis verbinden, ohne die Natur zu beeinträchtigen, da diese Piste oft in so schlimmen Zustand ist, dass sämtliche Fähigkeiten von Fahrer und Fahrzeug gefordert sind. 

Die Welt der schwimmenden Inseln

Beste Reisezeit:   das ganze Jahr

Carpincho beim AuftauchenAktivitäten:

  • Abstecher ins benachbarte Uruguay.
  • Estancia-Aufenthalte.
  • Erholungsaufenthalte und Badekuren in Entre Rios.
  • Tierbeobachtung in der Laguna de Iberá
  • Für Naturliebhaber: Fahren Sie mit dem Allrad-Truck entlang der unberührten Pfanzenwelt, lassen sich sich im Boot den Fluss hinuntertreiben und entdecken Sie, wie KaimanSandbänke sich durch Pionierpflanzen in lebendige Inseln verwandeln. Übernachten Sie im Zelt auf einer Sandbank und geniessen Sie ein hervorragendes Catering “in the middle of nowhere”.

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Geier auf seinem Gelege

 

 

 

 

 

 

die üppige Vegetation der Lagune

 

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last update 27-02-05